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Samstag, 4. Februar 2017

** Berührung **

Was löst dieses Wort in dir aus?
Was siehst du an Berührungen in deinem Umfeld?
Was macht eine Berührung mit dir?
Was hat dich das letzte Mal so richtig berührt?

Kannst du eine Berührung zulassen?
Kannst du noch berührt werden?
Möchtest du berührt werden?
Wann bist du das letzte Mal berührt worden?

Vielleicht durch einen anderen Menschen, eine Tat, ein Gefühl zu einer bestimmten Situation oder durch etwas was du gelesen hast?
Vielleicht durch etwas, was dich ganz persönlich betrifft, eine Erkenntnis oder ein Teil in deinem Leben?

Kannst du dich erinnern?

Wenn du ganz viel Glück hattest in deinem Leben, dann kannst du diese Fragen mit einem Lächeln beantworten. Tatsächlich gibt es so viele Menschen, die das nicht können. Vielleicht haben sie nur als Kind noch Berührung erfahren, kuscheln, Nähe und Liebe. Viele dieser Menschen haben nur wage Erinnerungen an dieses Gefühl und oft ist mit diesem Gefühl eher Scham und der Hauch des Vergessens belegt.
Auch die Männer wurden konditioniert klein gehalten, damit sie sich nicht "berührt"  zeigen dürfen.

In der heutigen Zeit wird Berührung sehr oft sexualisiert, was mit dem Ursprung der Berührung gar nichts zu tun hat.
So haben ganz viele Seelen den tatsächlichen Bezug zur Berührung verloren, das Gefühl dazu ist in Vergessenheit geraten.

Doch ....

Berührung hat so viele Facetten.
Berührung gibt so viel Kraft, Liebe und Gefühl, Nähe

Und so sage ich dir nun einfach so, erinnere dich liebe Seele ....

Es ist jetzt nicht mehr wichtig -
was du früher gelernt hast oder man dir anerzogen hat
was man dir glaubend gemacht hat, weil es immer schon so war
was du erfahren hast dadurch, was noch schmerzt
was andere meinen oder wollen ....

Es ist jetzt nur noch wichtig -
was du fühlst und brauchst
was du damit für dich verbindest
was du leben willst
dass du mutig bist und dafür einstehst!

Erinnere dich an deinen schönsten Moment und das Gefühl dazu.
An deinen Tanz im Regen, deinen ersten heimlichen Kuss.
Kuscheln, Zeit nehmen und haben ....
Stille und Frieden suchen und finden ....
Heiratsantrag, Geburt, Beförderung ....
Kuscheln mit deinem Lieblingsmenschen ....
Deine Tränen bei einer romantischen Schnulze im Kino,
Sonnenstrahlen auf deiner Haut, der mitreißende Roman den du gerade liest,
das Lob deines Chefs, die innige Umarmung .... was auch immer dich ganz persönlich berührt ....

.... der Moment, das ist es!

Ich kenne keinen Menschen, der sich ganz tief im Inneren nicht nach Berührung sehnt.
Gesehen und gefühlt werden .... wahrgenommen mit allen Facetten.

Berührung ....
in welcher Weise auch immer, hält uns am Leben, nährt unsere Seele
schenkt Nähe und Vertrauen, Kraft
heilt unsere Narben

Ich bitte dich, lass dich berühren ....
sanft, echt, zärtlich ....
immer und immer wieder ....
ohne Forderung, ohne Verpflichtung, ohne Angst - einfach so .... jetzt ....


.... berührt vom Leben!



Freitag, 3. Februar 2017

** so ab und an .... **



.... da überkommt mich eine Welle der Emotionen ....
so ganz
ungefragt und vorher nicht angekündigt
gewaltig durchschüttelnd und bewegend
schmerzhaft und wehmütig

so ab und an, einfach so ....

.... dann ist das Gefühl in mir wie in einem Turbo - Mixer ....
nichts ist mehr an seinem Platz, alles lauft plötzlich auf: 
"was ist denn jetzt los?"

Ich gehe in die Stille, denn nichts anderes hilft mir.
Absolut still, absolut alleine,
absolut keine Störung.
Nur ich, mein Atem ....
Emotionen die sich durch Tränen den Weg nach "außen" frei machen ....

Fühle hin, was für eine Antwort auf das was ist, in mir ruht.
Gebe mich vertrauensvoll diesem Gefühl hin.
Lasse alles zu und da SEIN was gesehen und gefühlt werden möchte.
Ohne weg zu sehen, ohne zu bewerten wenn ich es schaffe.

Fühle alles was sich zeigt und manchmal merke ich wie gewaltig diese
Momente sind. Wie viel Mut es braucht, sich diesem Moment aufrichtig hinzugeben.

so ab und an, einfach so ....

.... da überkommt mich eine Welle der Emotionen ....
so ganz
ungefragt und vorher nicht angekündigt
gewaltig durchschüttelnd und bewegend
wundervoll und liebend ....

.... dann ist das Gefühl in mir wie auf Wolken getragen  ....
nichts ist mehr an seinem Platz, alles lauft plötzlich auf:
"was ist denn jetzt los?"

Ich gehe in die Stille, denn nichts anderes hilft mir.
Absolut still, absolut alleine,
absolut keine Störung.
Nur ich, mein Atem ....
Emotionen die sich durch Tränen den Weg nach "außen" frei machen ....


Fühle alles was sich zeigt und manchmal merke ich wie gewaltig diese
Momente sind. Wie viel Kraft und Liebe aus dem Mut entstehen und gebe mich diesem Moment einfach aufrichtig hin.
so ab und an, einfach so ....

.... kann ich das Erwachen fühlen, jeden einzelnen Schritt erkennen, den ich jemals gehen musste, gehen durfte, gehen wollte.
Das wirklich alles einfach Sinn macht und sich auf dem Weg des eigenen Erkennens zeigt, wenn man es zulässt.
Das jeder Moment unendlich kostbar ist und intensiv gelebt sein möchte, gelebt sein darf.

Ich inzwischen fühlen kann, wenn ich sage: "alles ist gut" .... für mich.
Ich immer mehr von dem Gefühl der Angst wegkomme, das mich mein Leben lang belagert hat, weil ich immer mehr in meinem Vertrauen in das Leben bleiben kann.
Ich meine Sinne gebrauche, ihnen vertraue.
Sie haben mich immerzu geleitet, ich konnte es nur lange nicht eher annehmen und leben.

so ab und an, einfach so ....

da überkommt mich all das ungebremst und heftig.
Tränen haben viele Gründe, doch jetzt ist die Zeit den Tränen Raum und Platz zu geben.
Den innersten Wünschen und Träumen auch.

Dieses Leben, mein Leben im Hier und Jetzt ist mir so wichtig, das Erwachen so wichtig, das "leicht" sein dürfen, dass ich so dankbar sein kann für diese elementaren Momente ....

so ab und an, einfach so ....


Liebe ist!








Sonntag, 15. Januar 2017

** eigener Anspruch .... **




.... lieber Mensch,

du, ich kann dein Gejammer nicht mehr hören.
Hast du dir mal ernsthaft selber zu gehört, oder redest du dich wieder heraus weil du keine Zeit hast oder es "vergessen" hast?

Dann ist es an der Zeit, dir für dich mal Zeit zu nehmen, ohne Ausreden ....

Weißt du, wie kannst du in einer dauerhaften Forderung sein, leben, dich beschweren, wie hart und ungerecht dein Leben doch ist?
Wie kann es dir denn so schlecht gehen, wenn du noch nicht einmal im Krieg warst, dein Heim zerbombt wurde und du nicht wusstest, wie du dich und deine Familie ernähren sollst?
Dein Kühlschrank gefüllt ist, du ein Dach über dem Kopf hast, ein warmes Bett und deinen Job, noch alle deine Freunde .... du hast ja Probleme!

Inzwischen fällt es mir wirklich schwer, dir einfach zu zuhören, denn das Alles ist so lange gar nicht mein Denken und Fühlen.
Schon gar nicht mein Handeln.


So möchte ich dir ein paar Impulse mit auf den Weg geben ....


ja, gerade Du lieber Mann, du erzählst mir, dass du dir eine Frau wünscht,
die:

kochen kann, sauber ist
super aussieht, schlank ist
intelligent und selbständig und ihr eigenes Geld verdient.
lieb mit Kindern umgeht und auch sonst alles kann

Ich sage dir .... hast du mal in den Spiegel geschaut?
Ist das jetzt wirklich dein voller Ernst?

Kannst du alles das, was du dir wünscht denn selber erfüllen?
Wie sieht es mit deinen Kochkünsten und deiner Sauberkeit aus?
Du bist sicher super aussehend und total schlank, kennst dich Bestens mit dem Weltgeschehen aus, verdienst einen Menge Geld und bist gerne Familienvater oder auch nicht?


ja, gerade Du liebe Frau, du erzählst mir, dass du dir einen Mann wünscht,
der:

kochen kann, sauber ist
super aussieht, schlank ist
intelligent und selbständig und viel eigenes Geld verdient.
lieb mit Kindern umgeht und auch sonst alles kann

Ich frage dich .... hast du mal in den Spiegel geschaut?
Ist das jetzt wirklich dein voller Ernst?

Kannst du alles das, was du dir wünscht denn selber erfüllen?
Wie sieht es mit deinen Kochkünsten und deiner Sauberkeit aus?
Du bist sicher super aussehend und total schlank, kennst dich Bestens mit dem Weltgeschehen aus, verdienst einen Menge Geld und bist gerne Mutter oder auch nicht?

Wenn jeder von euch das mit einem Ja beantworten kann, dann wünsche ich euch weiterhin alles Gute.
Ist es wirklich das, um was es wirklich geht??

Ich sehe in vielen Gesprächen mit Menschen den Unterschied zwischen Wahrheit und Wirklichkeit und das ist manchmal wirklich gruselig.

Solange du mit Erwartungen und Bedingungen durch dein Leben gehst, werden genau diese eher weniger eintreffen und sicher wird es eine Menge
Ent - TÄUSCHUNG geben, denn das Leben ist da manchmal knallhart.
Lebenslehre eben ....

Vielleicht lernst du einen Menschen kennen, alles ist super, denn am Anfang zeigt sich ja jeder immer von seiner besten Schokoladenseite.
Doch dann kommt der ALL - TAG, die Gewohnheit und das Hamsterrad.
Der Mundgeruch am Morgen, die dreckiges Wäsche am Boden, die offene Zahnpastatube im Bad und wie immer, die Haare in der Haarbürste ....brrrrr
Wie geht dann jeder damit um?

Warum bemüht man sich nur am Anfang um den anderen und nach einer Weile ist der Zauber weg und die Schmetterlinge fliegen nicht mehr?
Was tust du denn dafür, dass der Zauber bleibt und die Schmetterlinge nicht weg fliegen?

Warum denken so viele von euch, dass ein anderer Mensch zum eigenen Glück "gebraucht" wird?
Bitte nehmt euch doch aus dieser "Verantwortlichkeitserwartung" heraus und fangt einfach bei euch selber an. Kehrt vor eurer eigene Türe, da habt ihr genug zu tun.

Niemand anderes ist für das verantwortlich, was euch selber ausmacht.
Das seid immer nur ihr selber.

Das Einzige was wirklich zählt ist Ehrlichkeit und die Bereitschaft zu reden. Miteinander, nicht aneinander vorbei.
Vor allem ist es unbedingt nötig, sich selber immer wieder zu überprüfen und sich klar zu machen, dass man "frei - willig" seine Lebenszeit mit dem Anderen teilen möchte und nicht muss, auf immer und ewig.


Viele Männer bekommen bei dem Wort " mit einander reden" schon lange Zähne, doch ohne dass man sich auf den Anderen einlässt, sich auch selber öffnet, wird es eben nicht friedvoll und achtsam weiter gehen.

Männer sind eben immer noch eher umgangssprachlich spartanisch was Gefühle und innere Empfindungen angeht, Frauen tun sich da immer schon bisschen leichter. Wobei es inzwischen einfach nur darum geht, Klartext zu sprechen.
Ehrlich und offen. Ohne dem anderen was aufs Auge zu drücken. Denn das ist Freiheit leben auch im Miteinander.

Beschiss gab / gibt es immer schon, doch wer will das denn?
Da leidet doch nur die Seele ....

Überprüft eure Ansprüche, die eigenen und die, die ihr an den anderen stellt.
Gerade eben auch die weißen Socken in den braunen Sandalen, fingerdicke Goldkettchen, die aufgepimten Brüste und Schlauchbootlippen, Implantate für den Hintern, dicke Autos oder einen überquellenden Geldbeutel.

Ist es wirklich das, was ihr geben wollt und auch das, was ihr an eurer Seite haben möchtet. Oder dann doch lieber purer Mensch mit Kanten und Ecken, Narben und Falten, Herz aus Gold und berauschendem Seelenklang ....

Beendet das Gejammer, wenn ihr es anders haben möchtet und verändert eure Sichtweise und handelt danach. Es gibt keinen besseren Moment als genau jetzt ....



Bähm .... that´s it!




Sonntag, 8. Januar 2017

** Sanduhr **



Momente, die wie durch eine Sanduhr rieseln .... eine gewisse Zeit, eine Weile.
Momente, die mich erheben oder fallen lassen .... eine gewisse Zeit, eine Weile.
Momente, meine Rückschau auf die Jahre, Monate, Minuten und Ereignisse.
Momente des Schmerzes, des Kummers, des Leidens, Tränenmeere geweint.

So manches Mal fast zerbrochen,
so manches Mal fast aufgegeben,
so manches Mal scheinbar gescheitert ....

Momente des Loslassen müssens, weniger des Wollens - doch nach dem DURCHLEBEN die Erfahrung machen zu dürfen, dass es gut war, was auch immer passiert ist.
Momente der Stille, des totalen Rückzuges, der Einsamkeit, der Erfahrung im alleine SEIN die größten Schritte nach vorne gemacht zu haben.
Stärke gewonnen, ein Lächeln gewagt.

Momente, die wie durch eine Sanduhr rieseln .... eine gewisse Zeit, eine Weile.

Momente, die sich in Gedankensplittern spiegeln, wie Seifenblasen im Sonnenlicht, eine warme Sommerbrise, die mich liebevoll berührt.
Momente der Leichtigkeit und des Friedens gefühlt, oft zu wenig, wie ein flüchtiger Schmetterlingskuss.
Momente von Wehmut, der sich wie Nebel um meine Seele legt .... eine gewisse Zeit, eine Weile.
Momente des Erwachens, noch schläfrig ab und zu, doch immer mehr suchend nach der Erfüllung des GANZ-SEINS.
Momente der Glückseeligkeit, unerwartet, unverhofft klopfend vor der Seelentüre stehend .... eine gewisse Zeit, eine Weile.
Momente wie im Zeitraffer um den Blick zu schärfen für das Wesentliche.
Momente der Erfahrung um das Jetzt und Hier neu, besser und bewusster zu erleben.
Momente des Lebens, Liebens, DA-SEINS, mal besser - mal weniger gut.
Momente des Achterbahnfahrens oder des Lawinenabgangs.
Momente, Facetten der Vielseitigkeit dessen was mich ausmacht.
Momente im Jetzt, im Hier, die mir zeigen dass jedes Sandkorn dass durch die Sanduhr rieselt, einzigartig und bedeutend ist.


Immer in der Summe dessen, was bleibt.
Das stetige Auf und Ab, Rauf und Runter .... eine gewisse Zeit, eine Weile.


Momente des Lebens .... 



Freitag, 6. Januar 2017

** Grenzüberschreitung **


Hast du ein einziges Mal ernsthaft darüber nachgedacht, was du angerichtet hast?
Einen Moment lang?
So wie ich, die das auszuhalten hatte?
Wie die Menschen, die mit dir verknüpft waren?
Deine Augen, in denen so viel Wut und Ablehnung waren.
Dein Handeln so unverständlich und fremd, kalt.
Warst du auch so traurig wie ich?

Auf einmal wolltest du mehr, hast mich zurück gewiesen auf eine Art und Weise, die kaum verständlich war. Hast mich bewusst belogen und mir gesagt, ich würde mir das Alles nur einbilden.
Hast jedes deiner Versprechen gebrochen.

Hast du ein einziges Mal auf unser Leben zurück geschaut, bevor du mich verlassen hast, die Türen geschlossen hast.
Du mich glauben hast lassen, dass ich der größte Fehler in deinem Leben war.

Ich habe so lange immer wieder versucht diese Situation irgendwie zu entschuldigen.
Habe versucht es mir irgendwie plausibel zu machen, was du da abgezogen hast.
Habe versucht aus "spiritueller" Sicht nicht wütend zu sein.
Habe tatsächlich gelitten und tue es noch.
Musste lernen, das Gefühl der Liebe zu dir sterben zu lassen.
Plötzlich....

Eine absolute Grenzüberschreitung für mich und meine Seele....

....doch
ich habe gefühlt unendliche Momente ernsthaft darüber nachgedacht, was du angerichtet hast.
War traurig....lange, lange Zeit.
Ich, die das auszuhalten hatte und die Menschen, die mit dir verknüpft waren.
Der Blick zurück in deine Augen, in denen so viel Wut und Ablehnung war.
Dein Handeln so unverständlich und fremd, kalt.

Auf einmal wollte ich mehr, meine Seele, mein Körper.
Keine Zurückweisung mehr, auf eine Art und Weise, die kaum verständlich war. Keine Lügen mehr, keine gebrochenen Versprechen.
Keine Traurigkeit mehr....

Habe gefühlt unendliche Momente auf unser Leben zurück geschaut, als du mich verlassen hast, die Türen geschlossen hast.
Du hast mich glauben lassen, dass ich der größte Fehler in deinem Leben war, doch diesen Schuh ziehe ich mir nicht an.

Ich entschuldige diese Situation nicht mehr.
Brauche es mir nicht mehr irgendwie plausibel zu machen, was du da abgezogen hast.
Habe meine Wut gefunden, meine Verzweiflung entdeckt.
Ja, ich habe tatsächlich gelitten, lange und tief, doch ich habe erkannt über den Schmerz.
Habe gelernt, das Gefühl der Liebe zu dir hin aus einem anderen Blickwinkel zu sehen....und meinen WERT als Mensch gefunden.


Diese absolute Grenzüberschreitung für mich und meine Seele, hat mich erwachen lassen auf eine Art und Weise, die alles andere als einfach war.
Doch es war richtig und nötig. All das hat mich so viel näher zu mir selber gebracht.

Meine Art zu lieben und diese zu leben, war eben nicht die deine.
Liebe verletzt nicht, schmerzt nicht. Liebe ist....
Meine Herausforderung lag immer schon darin genau das zu erkennen.
Dabei hast du mir durch dein Verhalten geholfen.

Hättest du dich nicht so benommen, hätte ich an dieser Situation nicht wachsen können. Somit kann ich dir heute danken, für Alles und dir auf deinem weiteren Weg alles Gute wünschen.

Manchmal braucht es eben diese Erfahrungen, Grenzüberschreitungen um etwas wirklich Großes zu erfahren.

Das Gefühl der Liebe zu sich selber....

Liebe ist!




Montag, 2. Januar 2017

** Gegen alle konditionierten "Benimm - Regeln" **

Gerade ....

bin ich nicht nett und lieb, nicht angepasst und allzeit kompatibel.
Alle Zeit darauf bedacht, nicht aus der Reihe zu tanzen.
Niemanden zu verletzen oder irgendeinem auf die Füße zu treten.

Gerade jetzt will ich unvernünftig sein. Ausflippen, im Quadrat hüpfen.
Lauthals brüllen, um mich schlagen .... so gar nicht "Lady Like" ....

Denn gerade jetzt bin ich traurig.
Sehr sogar.
Und ja, ich habe Mitgefühl mit mir und meinen Narben.
Mit meinen tiefen Wunden und Verletzungen.
Mit meinen Tränen, die mich manchmal ohne Vorwarnung einfach total überfluten.

Und ja, ich möchte diese Weile, die ich dafür brauche, damit klar zu kommen nicht mehr schönreden oder mit einem "passt schon" zur Seite räumen.

Denn gerade jetzt bin ich traurig.
Sehr sogar.
Es gibt so Vieles was mich packt, was mich so traurig macht, für das ich kaum Worte finden kann um sie dann heraus zu schreien.

Man könnte jetzt sagen, das muss doch so nicht sein.
Oder lass doch einfach los .... das wird schon wieder.
Stell dich doch nicht so an, du bist doch schon erwachsen.

Ich kann das einfach nicht mehr hören.
Es hilft mir nicht, denn ich weis selber, wozu ich in der Lage bin, was ich schaffen kann, schaffen möchte oder auch nicht.

Wenn ich einfach in mich hinein höre, dann wünsche ich mir nichts mehr, als das da endlich Frieden sein kann in mir.
Ruhe und Vertrauen.
Alles das, was ich lange, ganz lange nicht finden konnte.
Weil ich so zerrissen war.

So Vieles, was ich früher gelernt hatte, ist heute einfach nicht mehr so für mich in Ordnung.
So Vieles, was ich erleben musste, ist noch heute für mich wie ein Rätsel, wie ich das bis jetzt überdauert habe.
So Vieles, von all dem Unverständlichen hat sich schon gezeigt und ich konnte es für mich klären und doch, macht es mich ab und zu so traurig.

Dann weine ich um die Zeit, meine Lebenszeit, um bestimmte Menschen, das Gefühl und den Moment.
Weil es nicht "anders" möglich war und so Vieles so schlimm verlaufen ist.
Dann weine ich um Alles, um Jeden, wegen dem Leid auf der Welt und das Wissen das Alles nicht ändern zu können. Nur mich selber.

Dann waschen meine Tränen all den Schmerz und das Leid hinweg - aus meiner Seele hinfort.
Da sitze ich nun und brauche Zeit und Raum.
Den Kummer zu zulassen, den Schmerz.
Nichts ist umsonst, auch diese Momente nicht.


 Gerade ....

bin ich nicht nett und lieb, nicht angepasst und allzeit kompatibel.
Alle Zeit darauf bedacht, nicht aus der Reihe zu tanzen.
Niemanden zu verletzen oder irgendeinem auf die Füße zu treten.


Gerade jetzt will ich unvernünftig sein. Ausflippen, im Quadrat hüpfen.
Lauthals brüllen, um mich schlagen .... so gar nicht "Lady Like" ....


Doch ....

ich bin bei mir. Mit dieser Last und meinen Tränen.
Mit Allem was für mich in diesen Momenten einfach  d a  ist.
Ich bin in meinem Schwach - SEIN stark, denn ich lasse es zu.
Ich ertrage diese Zeit, denn ich weis sie geht vorbei, auch wenn es manchmal fast unendlich erscheint.
Sie ist ein Teil von mir, die ich mit jeder Träne mehr lieben lerne.

Ich darf schwach sein, brauche mich nicht anders zu zeigen.
Ich darf Mensch sein, um nichts anderes geht es.
Ich stelle mich bewusst gegen alle konditionierten "Benimm - Regeln", denn die sind für mich jetzt nicht mehr wichtig.

Ich befreie mich von dem behafteten "Alten" und mit jedem dieser Momente, in den ich weinen kann, weinen möchte - es einfach in den Fluss kommt, befreit sich in mir all das Unerlöste, das dogmatische Konstrukt der kindlichen Vorgaben. Heilt Träne für Träne und macht mehr Freiheit in meiner Seele.
Streichelt meine Narben und Verletzungen.

So darf alles sein, alles hat seine Berechtigung.
Auch diese tiefen Momente der Tränenfluten, der Trauer ....




Sonntag, 25. Dezember 2016

** Warum gerade jetzt? **

Wie oft in deinem Leben hast du dir diese Frage schon gestellt?
Wie oft hattest du einfach das Gefühl, in bestimmten Momenten und Situationen am falschen Ort, in der falschen Zeit zu sein.
Wie oft fragtest du dich, warum ausgerechnet du davon betroffen bist.
Welche Mechanismen haben sich da in dir abgespielt?
Welche Muster und alten Konstrukte wollten bedient werden?

Ich nehme jetzt einfach das Thema Weihnachten als "bildliches" Beispiel, eben weil jetzt gerade die Weihnachtszeit ist.

Die Menschen hasten von Geschäft zu Geschäft zwischen Glühweinständen und blinkender Weihnachtsbeleuchtung. Aus den Lautsprechern ertönt Weihnachtsmusik und die Einkaufsmeilen sind brechend voll.
Tütenweise werden Sachen gekauft, an den Kassen kann man in frustrierte Gesichter sehen. Kaum eins dieser Gesichter ist gelassen und hat ein Lächeln im Gesicht. Viele sehen total entnervt oder gelangweilt aus.
Der ganze Konsum hat seinen Preis - so oder so.
Massen an Lebensmitteln liegen in den Einkaufswägen, die Menschen ergattern noch die "letzten" Sachen die sie "brauchen", es sieht manchmal tatsächlich so aus, wie wenn es nichts mehr zu kaufen gäbe nach den Feiertagen.

So könnte ich noch lange weiter ausführen....

Dann schaue ich hier in den Netzwerken auf all die Beiträge in denen in allen Farben und Ausführungen ein frohes und schönes Weihnachtsfest gewünscht wird. Jeder wünscht jedem alles Gute. Die Menschen zeigen sich freundschaftlich im kollektiven wünschen. Alle sprechen vom besinnlichen und glücklichen Fest.
Im Kreise der Lieben die Tage verbringen, da es ja absolut das Fest der Liebe ist.
Ich öffne den Briefkasten und halte die Weihnachtspost für mich in den Händen.

Da kommt bei mir ein Gefühl auf, was mich dazu bewegt hat diesen Text zu schreiben.


Warum gerade jetzt?


Wie oft in deinem Leben hast du dir diese Frage schon gestellt?
Wie oft hattest du einfach das Gefühl, in bestimmten Momenten und Situationen am falschen Ort, in der falschen Zeit zu sein.
Wie oft fragtest du dich, warum ausgerechnet du davon betroffen bist.
Welche Mechanismen haben sich da in dir abgespielt?
Welche Muster und alten Konstrukte wollten bedient werden?

Ich fühle mich mit all dem einfach nicht mehr stimmig verbunden.
Habe ein Verständnisproblem, wenn mit doch bewusst ist, dass es so viel Leid und Betrug auf dieser Welt existiert. Wo ist da meine eigene Wahrheit?

Wieso ....
- wünschen sich ausgerechnet zu Weihnachten alle das Schöne, Gute, Beste?
- schenken sich Sachen, obwohl das Geld gar nicht vorhanden ist?
- sind unzufrieden, obwohl sie tolles Essen haben und tolle Geschenke?
- kaufen Fleisch, obwohl sie sonst sagen dass sie Mitleid mit den Tieren haben?
- reißen sich zusammen und besuchen Verwandte und Familie, obwohl sie sonst mit ihnen nichts zu tun haben wollen?
- gehen die Menschen in die Kirche obwohl sie das sonst nicht tun?
- streiten gerade jetzt so viele Menschen und sind unglücklich?
- gibt es so viele, die nicht besucht werden und sich nichts leisten können, traurig sind?
....
....

So könnte ich noch lange weiter ausführen....

Ich empfinde das für mich gerade,
auch ich habe das früher so gemacht, weil ich damit so aufgewachsen bin und man mir gesagt hat, dass man das eben so macht.

Habe Sachen gekauft und verschenkt, obwohl das Geld manchmal gar nicht mehr ausgereicht hat.
Habe Fleisch gekauft, obwohl es mir für das Tier leid getan hat.
Habe mich zusammen gerissen und Menschen besucht, wo ich im Vorfeld schon eigentlich gar nicht sein wollte.
Bin in die Kirche gegangen und dennoch habe ich mich dort nicht wohl gefühlt.
Hatte ganz oft genau an Weihnachten mit meiner Familie Streit und war nicht glücklich.
Aber ich habe es gemacht, weil es immer schon so war.


Warum gerade jetzt?


Wie oft habe ich mir in meinem Leben diese Frage schon gestellt?
Wie oft hatte ich einfach das Gefühl, in bestimmten Momenten und Situationen am falschen Ort, in der falschen Zeit zu sein.
Wie oft habe ich mich gefragt, warum ausgerechnet ich davon betroffen bin.
Welche Mechanismen haben sich da in mir abgespielt?
Welche Muster und alten Konstrukte wollten bedient werden?

Im Laufe der Jahre durfte ich sehr viel lernen, mich beobachten und durch Veränderung in meiner eigenen Familienstruktur erkennen, was mir als Mensch wichtig ist und mich tatsächlich glücklich macht.


Das bedarf kein herum hasten mehr von Geschäft zu Geschäft, keine Unmengen an Geld an den Kassen lassen. Keine Unmengen an Essen kaufen, was dann eh nicht verwendet wird. Kein "das macht man halt so" - nein, das wollte ich nicht mehr, habe mich aufgelehnt und mir dadurch auch viel Unmut zugezogen.

Irgendwann, als meine Familie sich aufgelöst hat, da bin ich mit mir alleine zusammen gesessen, ein paar Weihnachten lang. Durfte üben, wie sich das anfühlt. Erstmal war das ganz schön hart für mich.
Doch dann habe ich gespürt welchen Wert es für mich hat, mir zu genügen und wie schön es ist, auch alleine sein zu können und es sehr wert zu schätzen, wenn sich ein Mensch aus freiem Wunsch die Zeit nimmt, Zeit mit mir verbringen zu wollen.
Dass es nur ganz wenig "braucht" und es mich als Seele um ein Vielfaches erfüllt, das inzwischen so zu fühlen zu können.

Weit weg von all dem Geplänkel, dem ganzen Stress,
vor den ganzen vor geschobenen Ausreden oder dem Unfrieden.
Weit weg von dem erwarten beschenkt zu werden, denn das größte Geschenk habe ich schon - nämlich mich und meinen Frieden.
Den Sinn der Weihnacht oder eben auch den von anderen Feiertagen zu erspüren in der Stille, manchmal auch im alleine SEIN.

All das, was jetzt zum Beispiel Weihnachten um mich herum abläuft, das ist so nicht mehr meins. Auch nicht an anderen Festtagen.
Denn das worum es geht, das kann ich jeden Tag, jeden Moment leben, das ganze Jahr.
Das brauche ich nicht nur zu portionieren, wenn die "besonderen Feiertage" da sind.

Ich kann jeden Moment....
Mensch sein
Zeit und ein Lächeln verschenken
eine Kleinigkeit besorgen, weil ich weis, dass der andere sich das so wünscht
einfach Da - sein und zusammen sitzen
umarmen und zuhören
in Frieden und in Ruhe sein, lauschen
Liebe in sich fühlen und Liebe verschenken
dir meine Hand reichen und mir selber
mein Licht wirken lassen
das Besondere an diesem Moment erleben....

denn  d a s   ist es, was wir uns alle letzt endlich tief im Herzen wünschen.
Gemeinsam, friedvoll, einfach mal nur SEIN ....


In diesem Sinne wünsche ich euch allen egal wann und egal wo ihr seid, eine erfüllte Lebenszeit!