Translate

Montag, 16. November 2015

** Dunkle Energien **

Dunkle Energien haben viele Gesichter, ganz unterschiedliche Gründe sich an unserem Seelenlicht anzudocken und zu nähren.

Dunkle Energien sind Gestaltenwandler, wie ein Chamäleon wandelbar - passen sie sich an und verharren im Stillen oder wappnen sich zum Angriff.

Sie lächeln uns ins Gesicht und warten auf den Moment in dem sie übergriffig werden, manchmal lauern sie im verborgenen, sie sind gefährlich.

Sie machen uns Angst und blockieren unseren Lebensfluss - nehmen uns die Luft zum atmen...lassen uns "klein" bleiben....

Man sagt immer: "wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten"...das ist wohl so. Doch was nützt die Dunkelheit, wenn sie am Licht zerbricht?

Doch was ist Licht?
Wer ist Licht?
Wo?          

Sind wir uns selber überhaupt bewusst, dass wir Licht in uns tragen?
Energie?

Das Licht in uns wird gespeist durch unsere Energie - wird diese blockiert, wird auch unser Licht kleiner....

Da wo unsere Liebe brennt, dort wo sie aus und durch uns fließt, dort ist Energie.
Das was uns glücklich macht und füllt.
Innen wie außen - oben wie unten.
Dort ist der Ort des Zaubers, der Tempel unserer Seele, den gilt es zu be - schützen, wieder und wieder!

Alles was uns weh tut, uns verletzt nimmt uns diesen Zauber.
Stück für Stück.

Dunkle Energien wissen um diesen Ort des Zaubers. Deswegen warten sie auf den richtigen Moment, unsere Schwäche, unsere Angst und unser Versagen - dann schlagen sie zu.

Manchmal merkt man das sehr schnell auf der körperlichen Ebene. Dann geht es uns richtig schlecht.
Dunkle Energien sind gut getarnt, manchmal dauert es lange, bis sie sich zeigen.

Es ist deine, meine und unsere Aufgabe zu erkennen wie unsagbar wichtig es ist sich zu schützen.
Schutz ist auch Be - wusst - sein...- im Hier und Jetzt.
Schutz ist Schönes, Selbstwert und Selbstliebe.

Lasst euch nichts anderes vorgaukeln. Glaubt nicht, was man euch glaubend machen will.
Schaut genau hin und entscheidet.

Ich weis, es ist oft weniger leicht wirklich bei sich zu bleiben, denn die Energien sind sehr schlau und auch stark.
Sie bezirzen dich so lange und machen dich mürbe, bis du kippst.

Intrigen, Lügen, Gewalt und Leid, Kummer und Angst sind der beste Nährboden für dunkle Energien.
Menschen , die diese Energien mit sich - in sich tragen wissen das oft nicht oder setzten diese ganz bewusst ein.

Geht mit diesen Energien nicht in den Kampf, das bringt euer Seelenlicht in Gefahr.

Seid euch nur euer Selbst be - wusst.
Traut nur euch selber über den Weg - folgt immer eurem Herzensgefühl, dem ersten Impuls.
Seid euch selber treu und trennt euch von allem so schnell wie möglich von allem, was euch am leuchten hindern will.

Manchmal sind die engsten und tiefsten Bindungen mit Familie oder Freunden die negativsten. Davor hütet euch....

Ihr seid wertvoll - ihr seid Licht!
Licht, das von unser aller Schöpferquelle hierher gesendet wurde....einzigartig!

Erlaubt niemandem dieses Licht zu löschen, das ist eure Aufgabe, euer Ziel, eure Bestimmung.

Geht in´s Leuchten....
Für euch selber, für dich und mich, diese unsere Welt  - jederzeit trotzend den "dunklen Energien"



So sei es.....



Samstag, 7. November 2015

** Herz aus Glas **

Herz aus Glas....
Klar und rein
Licht durchscheinend, schimmernd, alle Farben einfangend und zerbrechlich....

Wir alles werden mit einem Herz aus Glas in diese Welt geschickt.
Unschuldig, erwartend welchen Seelenauftrag wir erleben dürfen.

Im Lauf der folgenden Jahre haben viele von uns Erfahrungen machen müssen, die unserer Seele weniger gut getan haben.

Natürlich ist jeder von uns Lichtern ganz unterschiedlich, individuell und hat mehr oder weniger gutes Rüstzeug durch die Eltern und / oder das Umfeld mit auf den Weg bekommen.

Schnell haben wir unsere Zartheit, unseren Schimmer, unsere ureigenste Brillanz nach innen gekehrt oder gänzlich vergraben und versteckt.

Nur nicht auffallen, andere erzürnen, lieb und nett sein, angepasst...auf unsere eigenen Kosten.

Manchmal verschließen wir unser Herz so feste und bauen eine steinerne Mauer darum, damit die Verletzungen, der Schmerz daran abprallen.....
denken wir....

Doch, welches Muster, welches Erlebnis uns auch immer bewegt hat unser Licht in den Schatten zu stellen, hinter Mauern versteckt unseren prächtigen Schimmer zu verneinen - nun ist es genug!

Das erstickte Weinen unserer Seele ist über jeden Schmerz unseres Körpers zu sehen, zu hören....wenn wir endlich erkennen!

Endlich gibt es eine Chance, Hoffnung, einen Weg der Heilung....

Manchmal zerspringt unser Herz in aber tausende Stücke, selten aus Freude oder Liebe, vielmal mehr aus Kummer und Schmerz....

Manchmal ist alles einfach zu viel, zu heftig, zu tief....

Manchmal findet man die versprengten Stücke kaum, um sie in mühseliger und liebevoller Kleinarbeit wieder zusammen zu fügen.

Manchmal fehlt ein Teilchen dauerhaft....

Doch es geht mit Mut und Vertrauen in sich selber.

Alles lassen, vieles verlieren, aufgeben, ganz still werden.
Ruhe in und um sich stattfinden lassen, nichts tun außer - sich selber zuhören, einfach SEIN....

Sekunden, Minuten, Stunden, Tage....solange es eben braucht bis man sich selber wieder fühlen kann - ganz und gar.

Diese Zeit ist unersetzbar!

Bis man wieder Kraft fühlt, Stolz und Mut.
Sich selber auf die Schulter klopfen kann, für alles das was man schon erreicht und geschafft hat.

Den Schmetterlingsflügelschlag spüren, die Regentropfen auf der Haut.
Das Singen des Windes, die heiße Tasse Lieblingstee und das Lied das die Seele zum schwingen bringt. Das Gänseblümchen auf der Wiese....Sonnenstrahlen!

Alle Sinne wach werden lassen, lauter und lauter....bis jeder Winkel, jede Faser unseres Körpers sich füllen kann mit "leben"....

Das Einzige was zählt ist das Jetzt, der Moment - nichts kann wichtiger sein als genau das!

Raus aus dem Hamsterrad des Funktionierens,
raus aus dem was uns "verblühen" lässt,
raus aus der Gewohnheit und der Forderung,
hinein in das Gefühl, den Pulsschlag fühlen,

die Zartheit der Seele, Schönheit des "ICH BIN" - behutsam umfassen, schützend das "Herz aus Glas" in Achtsamkeit und Liebe zu sich selber wissend.....


Donnerstag, 3. September 2015

** ...nur eine Geste... **

Gerade erlebt....
Als ich in den Zug stieg um einen Sitzplatz zu finden, sah ich eine Familie...Vater, Mutter, Oma und drei kleine Kinder. Ein ganz kleines Baby in den Armen der Mutter....ein Mädchen ca. 4 Jahre und einen kleinen Jungen, sicher noch nicht ganz zwei Jahre.

Der Vater "klatschte" dem Kleinen ein paar Mal auf die Wange, weil er quengelig neben der Mutter saß.

Ich setzte mich so hin, dass ich den Kleinen anschauen konnte und lächelte ihn an. Er schaute erst weg....dann trafen sich unsere Blicke. Ich konnte sehen, dass er so müde war und nur ein Streicheln seiner Mutter wollte, die müde und entnervt war. Immer wieder versuchte er sich an sie hin zu kuscheln....sie reagierte nicht. Das hat mich sehr berührt...eher schmerzlich.

Ich schaute den Kleinen an und lächelte ihm zu. Er drehte sich weg, grinste aber vor sich hin....dann sah er mir direkt in die Augen. Ich sagte ihm gedanklich, dass ich wüsste dass er müde ist und er kuscheln wollte. Er antwortete mir....ich bin nicht mehr wichtig....man beachtet mich nicht mehr....darum muss ich Krawall machen, dass man mich überhaupt sieht.

Das hatte ich so auch gefühlt und ich fragte ihn gedanklich ob ich ihn in den Arm nehmen darf....
Er lächelte und sagte ja. So umarmte ich ihn....über die Augen, die Seele und hüllte ihn ein....er wurde still und saß ganz ruhig und brav neben seiner Mutter.

Als ich ausstieg zwinkerte ich ihm zu....

....nur eine Geste....aus dem Herzen, weil gefühlt um den Mangel des anderen....einfach so.

So vielen Menschen geht es zur Zeit nicht gut, müssen so viele Verluste hinnehmen, Schmerz, Leid und Tod.

Wie soll man glücklich sein können wenn man all das mit den eigenen Augen sieht....die Augen davor verschließen? NEIN ....das ist nicht der Weg.

Bei schrecklichen Bildern u.a. auch von den verstorbenen Flüchtlingen, Kindern, da ist jeder geschockt und schüttelt den Kopf. Doch wenn eine Seele, so wie der kleine Junge nicht gesehen wird....wie soll es dann in der Welt da draußen besser aussehen?

Wie kann ich Kinder in diese Welt "entbinden", wenn ich als Ursprung Mensch und Mutter heillos überfordert bin und das Wesentliche nicht sehen kann....die Augen meines Kindes.

Wie kann ich durch diese Welt gehen, und die Verantwortung auf andere abschieben? Sollen die mal machen....siehe das ganze Durcheinander um uns herum.

Selbst wenn wir nackt voreinander stehen würden....jeder Einzelne von uns....ohne Hab und Gut...was bleibt?
Was könnten wir geben, was nichts kostet und aus dem Herzen kommt?

Ein Lächeln, eine Hand die hält....diese Verständigung ist das was aus uns selber kommt und wir verschenken können und empfangen dürfen. Da spielt es keine Rolle woher wir kommen, welche Sprache wir sprechen - sondern nur wohin wir uns entwickeln wollen.
Menschenliebe fängt immer in uns selber an, wie Kinderaugen die nicht lügen - ganz rein und klar....
Menschenliebe ist das was unsere Welt jetzt braucht, dringend!

Ich gehe hinaus, immer wieder, leise - weniger laut und doch kann ich fühlen das es wirkt und ankommt.

So rufe ich jeden von euch auf dem Ruf eurer Seele zu folgen, jeden geschenkten Moment....

friedvoll, liebevoll....mutig und von Herzen!


Sonntag, 30. August 2015

** Verstehen...**

Was bedeutet Verstehen?
Wir werden in dieses Leben geboren....und unser Weg des Lernens beginnt.
Wenn wir Glück haben, dann sind uns wohl gesonnene Menschen an die Seite gestellt....

Jeden Moment erfahren wir Neues, Schönes, Dinge die wir lieber nicht tun sollten oder man nicht macht....weil das immer schon so von anderen Menschen weiter gegeben wurde.

Genauso verhält es sich dann im Kindergarten, der Schule....immer werden wir darauf "vorbereitet" was wir zu tun und zu lassen haben, was sein muss damit wir uns in der Gesellschaft zurecht finden können, die Eltern zufrieden sind mit ihrer "Er - zieh - ung"....


Was bedeutet Verstehen?
Verstehen bedeutet Erkenntnis.
Wahrnehmen im geistigen Sinn, intuitiv erfassen, durchdringen, erfahren.

Kann man immer den Sinn hinter allem erkennen?
Die Bedeutung erfassen? Ist das überhaupt wichtig?

Setzt das nicht Intelligenz und Geist voraus?
Dann sind wir schon wieder an dem Punkt zu fragen, was Intelligenz bedeutet....
Intelligenz hat nichts mit "Wissen" zu tun oder Erlerntem....sondern mit der Gabe etwas in kurzer Zeit zu erfassen und zu verinnerlichen. Erfahrung ist Wissen, das man nicht "gelernt" bekommen kann.


Verstehen bedeutet für mich nur eins....mein Gefühl, das ich im Herzen trage.
Das Gefühl, das mich leitet....meiner Wahrnehmung ver - "trauen" ....ein Prozess des Erwachens zu sich selber hin.

Traust du dir selber?

In dem Wort Verstehen steckt "stehen" .....was bedeutet, auf seinen eigenen Beinen zu stehen, zu sich zu stehen, standhaft zu sein.

Und dann gibt es diese unsagbar schweren Momente, in denen Dinge passieren, die man nicht verstehen "kann".....noch nicht....
In unserem eigenen Leben oder auch im Leben da draußen....die so tief greifend und schmerzhaft sind, dass wir kaum Luft zum Atmen haben.
Dann wird uns bewusst, dass wir nicht auf diesen Moment vorbereitet worden sind....in den seltensten Fällen zu Hause, doch sicher nicht im Kindergarten oder in der Schule.
Dort gab es keine Lehrstunde mit dem Thema....."wie gehe ich mit Ungerechtigkeit und Kummer" um....wie kann ich das lernen zu verstehen?

Manchmal sind wir Opfer und es braucht Zeit und die passende Gelegenheit, dann kann sich das Blatt wenden und wir kommen ins Tun, in die Veränderung unserer Situation - können das Ruder wieder in die eigene Hand nehmen.


Jede Menschenseele hat somit die "Hausaufgabe" in seinem Leben an diesen Punkt hinzugehen....in die Tiefe zu sehen und zu erkennen, was die Seele ausmacht, sagen möchte. Das geschieht meistens dann, wenn es uns richtig "nass" reingeht im Leben, dann erst kommen wir zum Punkt, birgt eine große Chance.

In diesen Momenten ist es einfach nur wichtig still zu werden, in den Rückzug zu gehen und sich selber zu fühlen. Nichts anderes heilt so sicher, so gründlich, so echt.

Das Leben lehrt uns immer nur eins....bei uns selber hinzuschauen, anzufangen, umzusetzen. Gelingt er einmal nicht so gut, dann wird es eine neue Gelegenheit dazu geben....ganz sicher.

Das Leben ist im stetigen Wandel, die Menschen sind es auch, sichtbar und spürbar.
Im einen Moment ist alles wundervoll und schön, ein paar Minuten später kann alles umschwenken und sich in Luft auflösen, zu Ende sein. Das schenkt Bewusstsein.

Daher ist es so unsagbar wichtig sich selber zu ver - "stehen", sich selber zu erkennen, sich selber wahrzunehmen mit allem Für und Wieder.

Es ist ein sehr emotionaler Weg und sicher ist er nicht immer leicht zu gehen....gepflastert mit manchem Stolperstein. Die aufgeschürften Knie sprechen Bände....

Doch hier geht es um das "weiterkommen", das Einlassen auf das was ist, weniger auf das was war oder kommen wird. Denn wir alleine haben nur das "Jetzt" in der Hand, den Moment....den wir gestalten können.
Im Schönen als auch im Leidvollen....alles ist erlaubt, alles darf sein und dient uns nur dazu zu "ver - stehen"....

Und so manches Mal begegnen uns ähnliche Suchende, Fühlende....dann kann man sich finden im "zusammen", im "miteinander" ....dann kann es leichter sein....


Verstehen schafft und schenkt Frieden....Frieden in sich selber und Frieden für diese unsere Welt....für alles und jeden!


Sonntag, 9. August 2015

** Zeit vergeht.... **

Einst ein gutes Leben geführt - ein Auf und Ab, weniger darüber nachgedacht, dass alles vergänglich ist.

Alles was war, ist - wandelt sich. Nicht immer gleich offensichtlich, doch unweigerlich sicher - das Altern kommt.

So ist man dann irgendwann im besten Fall zu zweit, doch leider meistens alleine.
Keinen Partner, die Kinder sind anderweitig beschäftigt und Freunde gibt's schon lange nicht mehr.

Dann möchte man niemandem zur Last fallen und versucht alleine zurecht zu kommen - oft fatal.

Dann ist es egal, ob man viel in seinem Leben angehäuft hat oder sehr wenig hat - der Verfall macht vor keinem Halt.
Krankheiten sind die Regel - mal mehr mal weniger.

So ist man dann irgendwann alleine und oft zu stolz, zu verlegen oder auch zu stur im Hilfe zu bitten. Viel zu oft wird man auch belächelt.

Doch so ist der Lauf des Lebens oder nicht?
Worum es geht?
Um Mitgefühl und Achtung vor dem Leben....

Jeder Mensch wird altern, jeder Mensch wird früher oder später Hilfe benötigen.

Dann spielt es keine Rolle mehr ob man sich gut verstanden hat oder eher weniger. Bedenkt auch ihr selber werdet in diese Situation kommen und dann seid auch ihr für Hilfe dankbar.

Lasst Altes einfach ruhen, es ist schon passiert und nicht mehr zu ändern. Doch das Jetzt bietet einen Chance und ihr habt es immer in eurer Hand was ihr tut.

Oft braucht es nur eine Aussprache, ein Lächeln, Verständnis und ja - auch Zeit.

Für das würdevolle Sein im Alter jedes Einzelnen von uns Menschen.....



** Frei sein..... **

Ich fühle diese Welt um mich herum, den Druck von Außen immer näher rücken....
Ich schaue aus meinem Fenster, schau nach draußen und wundere mich ob das mein Leben ist.

Alles geschieht so schnell, so heftig - vieles lässt einen kaum mehr atmen, wie kann ich diesen Weg verlassen - wie kann ich frei sein?

So habe ich mich entschlossen alles Alte, alles was hindert und beklemmend ist hinter mir zu lassen, wissend vergebend, wissend dass meine Seele jetzt Platz, Raum und Frieden braucht.....

Alles was ich will ist, den Wind in meinen Haaren zu spüren. Die Arme, mein Herz zu öffnen. Den Schmetterlingen beim fliegen zuzusehen, den wilden Pferden bei ihrem Galopp über die weiten Wiesen zu folgen, den Duft von frischem Heu einzuatmen und im Sonnenuntergang zu sitzen.

Alles was ich will ist bedenkenlos, sorglos jeden Moment, jeden Tag zu erleben, einfach meinem Herzen folgend, so wie das Plätschern des Wasserfalls über jedes Hindernis hinweg.

Alles was ich will ist, meinen Gefühlen treu zu sein, so wie die Augen eines liebenden Tieres, das nicht bewertet. Eine wahrhafte Umarmung zu erfahren ohne Angst vor Verrat.

Frei sein, im innen wie im außen - das gefühlt ist unersetzlich.
Meine innere, eigen Liebe zu allem und jedem was mich umgibt, hinzusehen zu den Dingen, die oft unscheinbar wirken und doch so unsagbar echt sind - so wichtig...mögen sie noch so winzig erscheinen.

Den Blick zu schulen für das Wesentliche, den Zauber dessen was ist - sein kann im Zulassen - im jetzt!

Frei sein im Herzen, der Seele, dem Handeln - ganz und gar, einfach DASEIN....

Mich vertrauensvoll dem Wunder des "ich bin" hingeben - immer und immer wieder....

Wie Schmetterlinge, die sich nach der Metamorphose im leuchtendem Kleid einfach sind....leicht....wundervoll....einzigartig - mal hier mal da....

Wie wilde Pferde, die einfach laufen, galoppieren....auch mal ungestüm wohin sie wollen....einfach so.

Frei sein, das will ich jetzt.

Sprenge alle Ketten und verlasse den alten Weg, mache mich auf zu meinem neuen Weg der Freiheit, mit allen Sinnen - jeden geschenkten Moment!


Sonntag, 19. Juli 2015

** Schattentanz ins Licht **

Einst waren wir alleine - wir sollten uns finden....eine Weile die Tanzschritte des Lebens üben.
Wir sollten und finden und eine Weile zusammen schwingen.
Wir sollten uns bewegen - mal langsam, mal schnell - gemeinsam im Takt miteinander.

Zwei Schatten wurden eins - hielten sich fest im Tanz des Lebens.
Zwei Schatten - gemeinsam auf Wegen, die von uns viel abverlangten, uns manchmal aus dem Takt brachten, uns manchmal zerbrachen und uns intensive Erlebnisse schenkten.

Wir sollten uns finden, uns an der Hand nehmen und gemeinsam die Höhen und Tiefen bestehen....aneinander lernen und wachsen....

Dann hatten wir uns gefunden....und doch war der Tanz nicht synchron.
Wir kamen aus dem Takt und sind zu oft über die Füße des anderen gestolpert....die Schatten wurden größer, heftiger und so unnahbar in manchen Momenten.

Beim Tanz gibt es immer einen der führt und einen der sich führen lässt...sich halten lassen.
Wenn das nicht stimmig ist und passt, dann gerät alles aus dem Takt.

Das zusammen schwingen nahm ein jähes Ende....schmerzhaft war das hinfallen und das aufstehen so beschwerlich....

So wurde aus dem Tanz der Schatten ein Aufbrechen jedes Einzelnen. Ein Heraustreten aus alten, vertrauten Schritten in ein neues Licht, ein neues Lied beginnt zu spielen.

Jetzt tanzt jeder dieser Schatten für sich alleine - bestimmt den Takt der Melodie seines Lebens ganz für sich alleine.

Es tanzt sich gut in manchen Augenblicken so alleine, frei und ohne Führung...
Und doch macht es zusammen so viel mehr Freude....wenn es passt.

So tanzt der Schatten, der einst meiner war noch ein wenig humpelnd zur neuen Melodie
seinen eigenen Takt....


Und so weicht der Schatten dem Licht....hinein in ein neugeborenes ICH-BIN....beschwingt und leichtfüßig, vertrauensvoll hingebend in den Takt des Lebens....