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Freitag, 6. Januar 2017

** Grenzüberschreitung **


Hast du ein einziges Mal ernsthaft darüber nachgedacht, was du angerichtet hast?
Einen Moment lang?
So wie ich, die das auszuhalten hatte?
Wie die Menschen, die mit dir verknüpft waren?
Deine Augen, in denen so viel Wut und Ablehnung waren.
Dein Handeln so unverständlich und fremd, kalt.
Warst du auch so traurig wie ich?

Auf einmal wolltest du mehr, hast mich zurück gewiesen auf eine Art und Weise, die kaum verständlich war. Hast mich bewusst belogen und mir gesagt, ich würde mir das Alles nur einbilden.
Hast jedes deiner Versprechen gebrochen.

Hast du ein einziges Mal auf unser Leben zurück geschaut, bevor du mich verlassen hast, die Türen geschlossen hast.
Du mich glauben hast lassen, dass ich der größte Fehler in deinem Leben war.

Ich habe so lange immer wieder versucht diese Situation irgendwie zu entschuldigen.
Habe versucht es mir irgendwie plausibel zu machen, was du da abgezogen hast.
Habe versucht aus "spiritueller" Sicht nicht wütend zu sein.
Habe tatsächlich gelitten und tue es noch.
Musste lernen, das Gefühl der Liebe zu dir sterben zu lassen.
Plötzlich....

Eine absolute Grenzüberschreitung für mich und meine Seele....

....doch
ich habe gefühlt unendliche Momente ernsthaft darüber nachgedacht, was du angerichtet hast.
War traurig....lange, lange Zeit.
Ich, die das auszuhalten hatte und die Menschen, die mit dir verknüpft waren.
Der Blick zurück in deine Augen, in denen so viel Wut und Ablehnung war.
Dein Handeln so unverständlich und fremd, kalt.

Auf einmal wollte ich mehr, meine Seele, mein Körper.
Keine Zurückweisung mehr, auf eine Art und Weise, die kaum verständlich war. Keine Lügen mehr, keine gebrochenen Versprechen.
Keine Traurigkeit mehr....

Habe gefühlt unendliche Momente auf unser Leben zurück geschaut, als du mich verlassen hast, die Türen geschlossen hast.
Du hast mich glauben lassen, dass ich der größte Fehler in deinem Leben war, doch diesen Schuh ziehe ich mir nicht an.

Ich entschuldige diese Situation nicht mehr.
Brauche es mir nicht mehr irgendwie plausibel zu machen, was du da abgezogen hast.
Habe meine Wut gefunden, meine Verzweiflung entdeckt.
Ja, ich habe tatsächlich gelitten, lange und tief, doch ich habe erkannt über den Schmerz.
Habe gelernt, das Gefühl der Liebe zu dir hin aus einem anderen Blickwinkel zu sehen....und meinen WERT als Mensch gefunden.


Diese absolute Grenzüberschreitung für mich und meine Seele, hat mich erwachen lassen auf eine Art und Weise, die alles andere als einfach war.
Doch es war richtig und nötig. All das hat mich so viel näher zu mir selber gebracht.

Meine Art zu lieben und diese zu leben, war eben nicht die deine.
Liebe verletzt nicht, schmerzt nicht. Liebe ist....
Meine Herausforderung lag immer schon darin genau das zu erkennen.
Dabei hast du mir durch dein Verhalten geholfen.

Hättest du dich nicht so benommen, hätte ich an dieser Situation nicht wachsen können. Somit kann ich dir heute danken, für Alles und dir auf deinem weiteren Weg alles Gute wünschen.

Manchmal braucht es eben diese Erfahrungen, Grenzüberschreitungen um etwas wirklich Großes zu erfahren.

Das Gefühl der Liebe zu sich selber....

Liebe ist!




Montag, 2. Januar 2017

** Gegen alle konditionierten "Benimm - Regeln" **

Gerade ....

bin ich nicht nett und lieb, nicht angepasst und allzeit kompatibel.
Alle Zeit darauf bedacht, nicht aus der Reihe zu tanzen.
Niemanden zu verletzen oder irgendeinem auf die Füße zu treten.

Gerade jetzt will ich unvernünftig sein. Ausflippen, im Quadrat hüpfen.
Lauthals brüllen, um mich schlagen .... so gar nicht "Lady Like" ....

Denn gerade jetzt bin ich traurig.
Sehr sogar.
Und ja, ich habe Mitgefühl mit mir und meinen Narben.
Mit meinen tiefen Wunden und Verletzungen.
Mit meinen Tränen, die mich manchmal ohne Vorwarnung einfach total überfluten.

Und ja, ich möchte diese Weile, die ich dafür brauche, damit klar zu kommen nicht mehr schönreden oder mit einem "passt schon" zur Seite räumen.

Denn gerade jetzt bin ich traurig.
Sehr sogar.
Es gibt so Vieles was mich packt, was mich so traurig macht, für das ich kaum Worte finden kann um sie dann heraus zu schreien.

Man könnte jetzt sagen, das muss doch so nicht sein.
Oder lass doch einfach los .... das wird schon wieder.
Stell dich doch nicht so an, du bist doch schon erwachsen.

Ich kann das einfach nicht mehr hören.
Es hilft mir nicht, denn ich weis selber, wozu ich in der Lage bin, was ich schaffen kann, schaffen möchte oder auch nicht.

Wenn ich einfach in mich hinein höre, dann wünsche ich mir nichts mehr, als das da endlich Frieden sein kann in mir.
Ruhe und Vertrauen.
Alles das, was ich lange, ganz lange nicht finden konnte.
Weil ich so zerrissen war.

So Vieles, was ich früher gelernt hatte, ist heute einfach nicht mehr so für mich in Ordnung.
So Vieles, was ich erleben musste, ist noch heute für mich wie ein Rätsel, wie ich das bis jetzt überdauert habe.
So Vieles, von all dem Unverständlichen hat sich schon gezeigt und ich konnte es für mich klären und doch, macht es mich ab und zu so traurig.

Dann weine ich um die Zeit, meine Lebenszeit, um bestimmte Menschen, das Gefühl und den Moment.
Weil es nicht "anders" möglich war und so Vieles so schlimm verlaufen ist.
Dann weine ich um Alles, um Jeden, wegen dem Leid auf der Welt und das Wissen das Alles nicht ändern zu können. Nur mich selber.

Dann waschen meine Tränen all den Schmerz und das Leid hinweg - aus meiner Seele hinfort.
Da sitze ich nun und brauche Zeit und Raum.
Den Kummer zu zulassen, den Schmerz.
Nichts ist umsonst, auch diese Momente nicht.


 Gerade ....

bin ich nicht nett und lieb, nicht angepasst und allzeit kompatibel.
Alle Zeit darauf bedacht, nicht aus der Reihe zu tanzen.
Niemanden zu verletzen oder irgendeinem auf die Füße zu treten.


Gerade jetzt will ich unvernünftig sein. Ausflippen, im Quadrat hüpfen.
Lauthals brüllen, um mich schlagen .... so gar nicht "Lady Like" ....


Doch ....

ich bin bei mir. Mit dieser Last und meinen Tränen.
Mit Allem was für mich in diesen Momenten einfach  d a  ist.
Ich bin in meinem Schwach - SEIN stark, denn ich lasse es zu.
Ich ertrage diese Zeit, denn ich weis sie geht vorbei, auch wenn es manchmal fast unendlich erscheint.
Sie ist ein Teil von mir, die ich mit jeder Träne mehr lieben lerne.

Ich darf schwach sein, brauche mich nicht anders zu zeigen.
Ich darf Mensch sein, um nichts anderes geht es.
Ich stelle mich bewusst gegen alle konditionierten "Benimm - Regeln", denn die sind für mich jetzt nicht mehr wichtig.

Ich befreie mich von dem behafteten "Alten" und mit jedem dieser Momente, in den ich weinen kann, weinen möchte - es einfach in den Fluss kommt, befreit sich in mir all das Unerlöste, das dogmatische Konstrukt der kindlichen Vorgaben. Heilt Träne für Träne und macht mehr Freiheit in meiner Seele.
Streichelt meine Narben und Verletzungen.

So darf alles sein, alles hat seine Berechtigung.
Auch diese tiefen Momente der Tränenfluten, der Trauer ....




Sonntag, 25. Dezember 2016

** Warum gerade jetzt? **

Wie oft in deinem Leben hast du dir diese Frage schon gestellt?
Wie oft hattest du einfach das Gefühl, in bestimmten Momenten und Situationen am falschen Ort, in der falschen Zeit zu sein.
Wie oft fragtest du dich, warum ausgerechnet du davon betroffen bist.
Welche Mechanismen haben sich da in dir abgespielt?
Welche Muster und alten Konstrukte wollten bedient werden?

Ich nehme jetzt einfach das Thema Weihnachten als "bildliches" Beispiel, eben weil jetzt gerade die Weihnachtszeit ist.

Die Menschen hasten von Geschäft zu Geschäft zwischen Glühweinständen und blinkender Weihnachtsbeleuchtung. Aus den Lautsprechern ertönt Weihnachtsmusik und die Einkaufsmeilen sind brechend voll.
Tütenweise werden Sachen gekauft, an den Kassen kann man in frustrierte Gesichter sehen. Kaum eins dieser Gesichter ist gelassen und hat ein Lächeln im Gesicht. Viele sehen total entnervt oder gelangweilt aus.
Der ganze Konsum hat seinen Preis - so oder so.
Massen an Lebensmitteln liegen in den Einkaufswägen, die Menschen ergattern noch die "letzten" Sachen die sie "brauchen", es sieht manchmal tatsächlich so aus, wie wenn es nichts mehr zu kaufen gäbe nach den Feiertagen.

So könnte ich noch lange weiter ausführen....

Dann schaue ich hier in den Netzwerken auf all die Beiträge in denen in allen Farben und Ausführungen ein frohes und schönes Weihnachtsfest gewünscht wird. Jeder wünscht jedem alles Gute. Die Menschen zeigen sich freundschaftlich im kollektiven wünschen. Alle sprechen vom besinnlichen und glücklichen Fest.
Im Kreise der Lieben die Tage verbringen, da es ja absolut das Fest der Liebe ist.
Ich öffne den Briefkasten und halte die Weihnachtspost für mich in den Händen.

Da kommt bei mir ein Gefühl auf, was mich dazu bewegt hat diesen Text zu schreiben.


Warum gerade jetzt?


Wie oft in deinem Leben hast du dir diese Frage schon gestellt?
Wie oft hattest du einfach das Gefühl, in bestimmten Momenten und Situationen am falschen Ort, in der falschen Zeit zu sein.
Wie oft fragtest du dich, warum ausgerechnet du davon betroffen bist.
Welche Mechanismen haben sich da in dir abgespielt?
Welche Muster und alten Konstrukte wollten bedient werden?

Ich fühle mich mit all dem einfach nicht mehr stimmig verbunden.
Habe ein Verständnisproblem, wenn mit doch bewusst ist, dass es so viel Leid und Betrug auf dieser Welt existiert. Wo ist da meine eigene Wahrheit?

Wieso ....
- wünschen sich ausgerechnet zu Weihnachten alle das Schöne, Gute, Beste?
- schenken sich Sachen, obwohl das Geld gar nicht vorhanden ist?
- sind unzufrieden, obwohl sie tolles Essen haben und tolle Geschenke?
- kaufen Fleisch, obwohl sie sonst sagen dass sie Mitleid mit den Tieren haben?
- reißen sich zusammen und besuchen Verwandte und Familie, obwohl sie sonst mit ihnen nichts zu tun haben wollen?
- gehen die Menschen in die Kirche obwohl sie das sonst nicht tun?
- streiten gerade jetzt so viele Menschen und sind unglücklich?
- gibt es so viele, die nicht besucht werden und sich nichts leisten können, traurig sind?
....
....

So könnte ich noch lange weiter ausführen....

Ich empfinde das für mich gerade,
auch ich habe das früher so gemacht, weil ich damit so aufgewachsen bin und man mir gesagt hat, dass man das eben so macht.

Habe Sachen gekauft und verschenkt, obwohl das Geld manchmal gar nicht mehr ausgereicht hat.
Habe Fleisch gekauft, obwohl es mir für das Tier leid getan hat.
Habe mich zusammen gerissen und Menschen besucht, wo ich im Vorfeld schon eigentlich gar nicht sein wollte.
Bin in die Kirche gegangen und dennoch habe ich mich dort nicht wohl gefühlt.
Hatte ganz oft genau an Weihnachten mit meiner Familie Streit und war nicht glücklich.
Aber ich habe es gemacht, weil es immer schon so war.


Warum gerade jetzt?


Wie oft habe ich mir in meinem Leben diese Frage schon gestellt?
Wie oft hatte ich einfach das Gefühl, in bestimmten Momenten und Situationen am falschen Ort, in der falschen Zeit zu sein.
Wie oft habe ich mich gefragt, warum ausgerechnet ich davon betroffen bin.
Welche Mechanismen haben sich da in mir abgespielt?
Welche Muster und alten Konstrukte wollten bedient werden?

Im Laufe der Jahre durfte ich sehr viel lernen, mich beobachten und durch Veränderung in meiner eigenen Familienstruktur erkennen, was mir als Mensch wichtig ist und mich tatsächlich glücklich macht.


Das bedarf kein herum hasten mehr von Geschäft zu Geschäft, keine Unmengen an Geld an den Kassen lassen. Keine Unmengen an Essen kaufen, was dann eh nicht verwendet wird. Kein "das macht man halt so" - nein, das wollte ich nicht mehr, habe mich aufgelehnt und mir dadurch auch viel Unmut zugezogen.

Irgendwann, als meine Familie sich aufgelöst hat, da bin ich mit mir alleine zusammen gesessen, ein paar Weihnachten lang. Durfte üben, wie sich das anfühlt. Erstmal war das ganz schön hart für mich.
Doch dann habe ich gespürt welchen Wert es für mich hat, mir zu genügen und wie schön es ist, auch alleine sein zu können und es sehr wert zu schätzen, wenn sich ein Mensch aus freiem Wunsch die Zeit nimmt, Zeit mit mir verbringen zu wollen.
Dass es nur ganz wenig "braucht" und es mich als Seele um ein Vielfaches erfüllt, das inzwischen so zu fühlen zu können.

Weit weg von all dem Geplänkel, dem ganzen Stress,
vor den ganzen vor geschobenen Ausreden oder dem Unfrieden.
Weit weg von dem erwarten beschenkt zu werden, denn das größte Geschenk habe ich schon - nämlich mich und meinen Frieden.
Den Sinn der Weihnacht oder eben auch den von anderen Feiertagen zu erspüren in der Stille, manchmal auch im alleine SEIN.

All das, was jetzt zum Beispiel Weihnachten um mich herum abläuft, das ist so nicht mehr meins. Auch nicht an anderen Festtagen.
Denn das worum es geht, das kann ich jeden Tag, jeden Moment leben, das ganze Jahr.
Das brauche ich nicht nur zu portionieren, wenn die "besonderen Feiertage" da sind.

Ich kann jeden Moment....
Mensch sein
Zeit und ein Lächeln verschenken
eine Kleinigkeit besorgen, weil ich weis, dass der andere sich das so wünscht
einfach Da - sein und zusammen sitzen
umarmen und zuhören
in Frieden und in Ruhe sein, lauschen
Liebe in sich fühlen und Liebe verschenken
dir meine Hand reichen und mir selber
mein Licht wirken lassen
das Besondere an diesem Moment erleben....

denn  d a s   ist es, was wir uns alle letzt endlich tief im Herzen wünschen.
Gemeinsam, friedvoll, einfach mal nur SEIN ....


In diesem Sinne wünsche ich euch allen egal wann und egal wo ihr seid, eine erfüllte Lebenszeit!





Samstag, 26. November 2016

** Ich liebe dich .... **







Als ich noch klein war, wusste ich nicht von dir.
Früher war alles anders, bestimmt durch die Vorgaben meiner Eltern, meines Umfeldes. Deine Stimme war kaum zu hören.


Bin so viele Wege gegangen um dich zu finden, und habe mich so oft verirrt.
Bin gefallen und hängen geblieben an Mustern die ich lebte und habe dich auch manchmal verraten. Habe dich gesucht und nicht gefunden, dich ersehnt und manchmal tot geschwiegen.
Habe gezweifelt, hinterfragt, nicht verstanden, habe mich einsam und verlassen gefühlt.


Es tut mir leid....


War manchmal im Mangel, fühlte mich leer und mir war kalt.
So viele Jahre, so viel Zeit, so viel Lebenslehre, so viel Leid, so viele Narben, so viel Erfahrung. Wo warst du die ganze Zeit?


War mir nicht bewusst wie unendlich wichtig du bist.


Nun bin ich "er -wachsen" und gewachsen.
Bin so viele Wege gegangen um dich zu finden, und habe mich so oft verirrt.
Bin gefallen und hängen geblieben an Mustern die ich lebte und habe dich auch manchmal verraten. Habe dich gesucht und nicht gefunden, dich ersehnt und manchmal tot geschwiegen.
Habe gezweifelt, hinterfragt, nicht verstanden.


Nach all dem "er - lebten" bin ich mir jetzt bewusst, wie unendlich wichtig du bist.
Immer noch gehe ich meine Wege und manchmal bleibe ich noch hängen. Doch ich verweile nicht länger, habe dich gefunden und habe meine Zweifel abgelegt.
Ich brauche nicht mehr zu hinterfragen oder zu verstehen, mich weder einsam noch verlassen zu fühlen, denn ich liebe dich....vertraue dir, denn du bist bei mir. Ich sehe und höre dich.


Jetzt weis ich, das war noch nie anders.
Doch ich konnte damit nicht umgehen.
Traute mich nicht das genau so zu leben....


Du warst immer schon da, in mir....liebe Seele.


Hast auf mich gewartet - so lange.
Hast auf die Kraft der Liebe, des Erwachens gezählt - sie hat mich zu dir geführt.
Über Abgründe und Schmerz, über viel Zeit.


Du hast mir immer den Weg gezeigt und ich danke dir dafür.
Ich liebe dich für deine Stärke und den Mut immer an mich geglaubt zu haben, hindurch durch alle Unwegsamkeiten des Lebens, wenn ich es nicht konnte.
Du bist mein Licht wenn es dunkel ist.
Du hast mir die Hand gehalten in den schwersten Stunden, hast mit mir gelacht und geweint.
Du bist das Liebste, das Wertvollste, das Schönste in mir....mein ICH




Ich liebe dich!



Sonntag, 16. Oktober 2016

** Nadelstiche **

So viele Jahre waren wir zusammen.
Plötzlich war alles zu Ende ohne Ende.

So wenig Kontakt wie möglich sagtest du. Das war erst mal ganz schwer für mich, das anzunehmen und umzusetzen.


Plötzlich war alles zu Ende ohne Ende.

So viel Schmerz und Absturz, gedanklich und gefühlt.
Ohne Erklärung, ohne Worte von dir.
Ohne Chance von dir, ohne Mitgefühl.

Wie Nadelstiche, plötzlich, schmerzhaft, tief.

So stand ich da und fiel.
Tatsächlich sehr tief.
Lange, manchmal gefühlt ohne Auftrieb.

Dachte ich schaffe es nur, wenn du mit mir sprichst. Das alles aufklärst. Mit erklärst was passiert war. Warum du dich so entschieden hast zu handeln und so zu sein.

Das ergab alles keinen Sinn für mich .... vorerst.
Da schien es kein Ende vom Ende zu geben.

So lernte ich damit umzugehen.
Mit all dem Leid,
mit all dem Kummer,
mit all dem Neuen,
mit all dem Schmerz, mit allem was ich nicht verstehen konnte.

Stück für Stück.
Meere von Tränen geweint, tief am Boden, kaum Kraft für die nächsten Stunden, Tage, Wochen.

So blieb mit nur die Zeit und die Scherben.
Fernab von Allem was ich dachte zu "wissen", zu fühlen.

Bodenlos .... erstmal .... eine Weile.

Zeit hat geholfen.
Inzwischen kann ich mich wieder fühlen.
Den Wind auf meiner Haut, die Sonnenstrahlen, den Duft der Blumen.
Jeden Tag ein bisschen mehr.

Habe mich davon befreit eine Antwort zu brauchen auf all das, was geschehen ist.
Habe es durchlebt, mich da durch gekämpft, jede Hürde genommen, mal besser - mal weniger gut.

So manches Mal piekst es noch wie ein Nadelstich, wenn ich an dich und diese Zeit denke, du in meinen Gedanken bist.

Doch ich habe aufgehört im Leiden zu bleiben, habe mich an erste Stelle gesetzt und mich erhoben über meinen Wunsch deiner Erklärung.

So bleibe ich bei mir, in meinem Gefühl.
Mein Herz fühlte sich zersplittert an, doch es ist nicht gebrochen, meine Seele auch nicht.
Nur kräftig durch gerüttelt und geschüttelt. Auf Reset gestellt.

Alles war wichtig, alles war nötig um zu erkennen, dass nichts umsonst ist, umsonst war.
Ich habe viel gelernt. Über mich, über dich und das Spiel des Lebens.

So habe ich meine Seelensplitter gesucht, wieder zusammen gefügt und bin jetzt mehr bei mir als jemals zuvor, mit jedem einzelnen dieser Nadelstiche, ganz auf Neuanfang ausgerichtet.


SEIN ....




Donnerstag, 13. Oktober 2016

** Rückblick **





Manchmal sind da diese Moment, in denen mich der Rückblick packt.
Gar nicht gewollt, eher einfach so, ganz plötzlich.
Da ist ein Lied oder ein Gefühl, dass etwas in mir bewegt.

Dann merke ich, wie schnell die alten Muster und Gewohnheiten vom Unterbewusstsein einfach wieder ganz präsent sind.
Gar nicht gewollt, eher einfach so, ganz plötzlich.

Natürlich beharren sie auf prompte Bedienung.

Fast schon unheimlich überkommt mich ein Gefühl von Schmerz, Trauer und Wehmut.
Wollen sich sofort in mir breit machen und mein Bauch fängt gleich das brummeln an.

Da kommt so viel in mir hoch, was mich immer noch lähmen möchte.
Ich steh da und merke ganz deutlich was jetzt in mir passiert.
Gar nicht gewollt, eher einfach so, ganz plötzlich.

Ich habe die Wahl.
Jetzt, gerade, in diesem Moment.

Lasse ich mich von all dem was mich getroffen, verletzt, mir geschadet hat klein machen?
Gebe ich dem Ganzen Raum und Platz?
Möchte ich in diesem Zweifel, dem Schmerz den ich fühle verweilen?

Was bringt mir das?
Ändert sich dadurch irgend etwas für mich?

Meine Aufmerksamkeit richtet sich ganz bewusst auf diese Fragen.

Ich schau und fühle in mich hinein. Gehe dem Bauchgrummeln entgegen.
Ich habe schon so viel geschafft und doch merke ich da Angst und Zweifel.

Nein, ich bin nicht ohne Angst, ohne Zweifel, dennoch habe ich mehr Hoffnung und Mut weiter zu gehen auf meinem Weg.
Immer öfter und immer mehr.
Einfach so.

Entscheide mich bewusst dafür, dem Ganzen keine Macht mehr zu geben, denn es bringt mir nur das Gefühl des "stehen Bleibens".

Das will ich jetzt nicht mehr.
Meine Entscheidung für mich ist es, mich in den Fluss des Lebens zu stellen.

Alles schmerzhafte anzusehen und es durch mich durchfließen zu lassen, ohne Anhaftung.

Ich übe das "Loslassen" und traue mich immer mehr, dem Neuen, der Fülle, dem Glück, dem Schönen Raum und Platz zu schenken, mich mit Leben zu betanken.

So hole ich mich bewusst aus den Tiefen heraus, die mich hindern meinen eigenen Weg des Herzens zu gehen.

Jeder Rückblick, diese Momente, bergen eine große Chance des Wachstums und der Erkenntnis in sich.

SEIN

Somit ist jeder dieser Momente, jeder Rückblick, jede Tiefe eine Bereicherung im eigenen Prozess des Erwachens....








Mittwoch, 28. September 2016

** Bei dir .... **


Bin bei dir ....
In diesem Moment, vielleicht auch länger .... einfach da, einfach so.
Solange du magst, solange du brauchst

Ganz nah komme ich dir ....
In diesem Moment, vielleicht auch länger .... teile ich mein Gefühl, mein DA-SEIN
mit deiner Angst, deinen Tränen, deinen Fragen, deiner Trauer, deinem Schmerz
deinem Zorn, deinen Tiefen, deiner Wut ....


Bin bei dir ....
In diesem Moment, vielleicht auch länger .... einfach da, einfach so.
Solange du magst, solange du brauchst


Ganz nah komme ich dir .... deiner Seele ....
weil ich diese Tiefen selber kenne, diese Momente, so oft verloren gewesen.

Bin bei dir, weil nur Nähe Gefühl und Ver - TRAUEN schenkt
Du brauchst nichts tun, nichts sagen, nur im Moment mit mir SEIN

Bin bei dir ....
In diesem Moment, vielleicht auch länger .... einfach da, einfach so.
Solange du magst, solange du brauchst

Ich halte deine Hand, dein Herz in meiner in diesem Moment, vielleicht auch länger .... einfach da, einfach so.
Schaue in deine Augen, tief in deine Seele und umarme sie inniglich ....in diesem Moment ....vielleicht auch länger ....


Weil Liebe fließt, weil Liebe ist, weil Liebe alles ist in diesem Moment .... vielleicht auch länger .... einfach da, einfach so!